Vom Kaffeetscherl zum Caffè

Gespeichert von Judith Weibrecht am Sa, 02. 09. 2017

Alpe-Adria Radweg. Alpen und Adria, Berge und Meer, die Seen und die See: Der 410 Kilometer lange Alpe-Adria-Radweg von Salzburg bis Grado durch das Salzburger Land, Kärnten und Friaul Julisch Venetien bietet all das.

Zur Einstimmung „gemma auf ein Kaffeetscherl“ und schauen in Schwarzach dem bunten Treiben vor dem Gasthof Post zu (Salzburg bis Schwarzach siehe Tauernradweg Radwelt 4 .16), bevor wir losfahren. Einige Male geht’s auf und ab und dann durch den Klammsteintunnel ins Gasteiner Tal. „Gmiatlich“ fahren wir an Kühen, Höfen und Ziegen vorbei nach Bad Hofgastein mit seiner Alpentherme und zwei neuen Thermalbadeseen. Sie erlauben es einem, auch im Spätherbst noch im warmen Wasser zu planschen. Thermen sind hier ein wichtiges Thema: Schon in Bad Gastein locken 17 Thermalquellen, aus denen eine Million Liter Wasser pro Tag sprudeln. Schnurstracks sollte man sich in die Felsentherme begeben und die Wadln entspannen.
Die Route führt direkt vorbei am Bad Gasteiner Wasserfall. Alte Villen zeugen von früheren Besuchen der Hautevolee. Franz Schubert soll hier mehrere Werke komponiert haben. Auch Kaiser Friedrich III. oder der Arzt Paracelsus zementierten den Ruhm als Monte Carlo der Alpen. Zur Eröffnung des Bahnhofs der Tauernbahn reiste eigens Kaiser Franz Joseph im Salonwagen an. Hier steigen wir aber noch nicht ein, erst am Bahnhof Böckstein verladen wir die Räder und rasen durch die Tauernschleuse nach Mallnitz. Denn die Alpen überquert man nicht, sondern durchquert sie mit dem Shuttlezug. Eine entspanntere Alpenquerung dürfte es für Radfahrer kaum gebe

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