Super, super, Superlativ

Gespeichert von Judith Weibrecht am So, 25. 09. 2016

Tauernradweg in Vier-Sterne-Qualität.

Die größten Wasserfälle Europas in Krimml, die weltweit größte erschlossene Eishöhle in Werfen, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas, die Festung Hohensalzburg in Salzburg, das größte Museum für keltische Geschichte in Europa, das Keltenmuseum Hallein – auf der 270 Kilometer langen Tauernradwegrunde oder dem 310 Kilometer langen Tauernradweg hangelt man sich von Superlativ zu Superlativ.

Das Tosen ist gewaltig, der Sprühnebel dicht und fein: Die größten Wasserfälle Europas liegen im österreichischen Krimml und haben eine Fallhöhe von etwa 380 Metern. Nach der gemütlichen Anreise mit der schnuckeligen Pinzgauer Lokalbahn ist der Beginn des Radwegs im wahrsten Sinne berauschend. Über drei Stufen rauschen bis zu 40.000 Liter Wasser pro Sekunde die Felsen hinab und finden schließlich ihren Weg in die Salzach. Am Rande der weißen Gischt verharren mehrere Menschengruppen andächtig, und das nicht ohne Grund: „Nach einer klinischen Studie von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität wurden die Wasserfälle vom Land Salzburg zum natürlichen Heilmittel erklärt“, berichtet Petra Lemberger vom Tourismusverband Krimml. Besonders für Allergiker und Asthmatiker sei das fein versprühte Wasser wohltuend und nachgewiesen sei auch, dass sich der Herzschlag verlangsame. Die Wasserwunderwelten gleich nebenan erklären mehr zum Thema. Es ist tatsächlich meditativ vor der weißlichen Dusche zu stehen und dem Rauschen zu lauschen.

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